Weine aus Italien
Italien ist eines der reichsten Länder der Welt, was die Vielfalt der Rebsorten angeht. In seinen Weinbergen wachsen rund 350 bekannte Varietäten. Einige sind weltberühmt: Nebbiolo und Sangiovese etwa. Aus ihnen werden die großen
piemontesischen und toskanischen Rotweine hergestellt. Es gibt viele Superlative, die man mit den italienischen Weinen verbindet. So zeichnen sie sich durch ihre ungeheuere Vielfalt aus u .a. bedingt durch die unterschiedliche Beschaffenheit des Bodens und die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Doch je größer die Vielfalt der Wein und die Anzahl ihrer Erzeuger desto schwieriger ist es, für den Weinreisenden, den Überblick zu behalten. Er möchte Weine finden, die Ihm schmecken und Weine, die ihren Preis wert sind.
Tafelweine
Weine ohne besondere Qualitätsmerkmale, ohne Herkunftsbezeichnung und Jahrgang. Diese Weine können ebenfalls eine gewisse Qualität und Ursprünglichkeit besitzen.
IGT
(Indicazione Geogafica Tipica):
IGT heißt die 1992 eingeführte, an vielen Orten erst später in Kraft getretene Kategorie für regionale Landweine. Rebsorten, Jahrgang und Region sind auf dem Etikett vermerkt.

DOC
(Denominazione di Origine Controllata):
So wird seit 1963 ein Gebiet mit bestimmtem Weinstil auf bestimmte Weise definiert; es gibt Vorschriften über zugelassene Rebsorten und Grenzen der Anbaugebiete. Teilweise überschneiden sich verschiedene DOC-Gebiete.
DOCG
(Denominazione di Origine Controllata e Garantita):
Seit 1983 ist dies die höchste Stufe des italienischen Weinrechts, die nur wenigen Weinen vorbehalten ist (z.B. Barolo, Barbaresco, Chianti); es gelten die strengsten gesetzlichen Vorschriften über die Produktion, z.B. ha-Erträge, Mindestalkoholgehalt, Mindestwert an Säure, Pflanzdichte, Ausbau und Lagerung; die Vergabe erfolgt nur nach einer geschmacklichen Prüfung durch Önologen.
Zur Zeit gibt es in Italien 450 anerkannte Qualtitätsweine, davon 24 DOCG, 297 DOC und 121 IGT-Weine.
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